Wie stellt man Geräuschlosigkeit dar? Am Einfachsten wohl mit Pantomimen. Zumindest nutzt sowohl VW als auch Bose die schwarzweißen Nervensägen als Keyvisual für ihre neuen Kampagnen.
Werbeagentur: Euro RSCG Singapore
Executive Creative Director: Victor Ng
Art Director: Shawnn Lai
Copywriter: Stephen Kyriakou, Victor Ng
Fotograf: Szeling
"The quietest cabin in its class."
Werbeagentur: Ogilvy, Kapstadt, Südafrika
Creative Director: Chris Gotz
Art Directors / Copywriter: Prabashan G. Pather, Sanjiv Mistry
Fotograf: Guy Neveling
… „Wortspiele sind Verzweiflungstaten“ wurde uns in der FH mal eingebläut. Diese nette Anspielung stellt aber sicherlich eine Ausnahme da. 100 % Design (und Produktion) aus Deutschland verspricht qed Design auf der Webseite. Ein Must-Have ist das Ding zwar nicht aber sicherlich ein extravagantes Geburtstagsgeschenk für Eier- & Apple-afine Menschen.
Die Finanzkrise schlägt ihre Wellen immer größer. So kommt man auf immer kreativere Ideen um an Bargeld zu kommen …
Nach langer Zeit habe ich mir mal wieder ein Spiel auf den iPod Touch gezogen. „I dig it“ heißt der neue Freizeitkiller, der mich gestern Nacht viel zu lange vor dem Schlafengehen abgehalten hat. Einmal angefangen möchte man auch erstmal gar nicht die Kontrolle über seinen Bohr-Bulldozer abgeben, mit dem man im Untergrund eines Bauernhofes auf Erz- und Edelsteinsuche geht. Der gute Farmer Lewis, hat sich nämlich stark verschuldet und hat nach einer neuen Einnahmequelle gesucht um seinen Bauernhof von dem Schuldenberg zu befreien.
Das Spielprinzip ist einfach: Um Geld zu machen begibt man sich unter Tage und buddelt nach wertvollen Materialien. Diese liefert man an der Oberfläche ab. Da man aber immer tiefer graben muss und der kleine Bulldozer auch ganz schön Benzin frisst, investiert man dann auch gerne in neues Equipment. Mit einem vollgetankten und frisch gepimpten Vehikel geht es dann in Tiefen, die nie zuvor ein Bauer bereist hat.
Die Review von AppVee:
Das Spiel macht von Anfang an sehr viel Spaß und die Kontrolle über das Fahrzeug funktioniert von Anfang an nachvollziehbar und einfach. Ohne große Eingewöhnung kann das Graben schnell beginnen und man macht sich bei dem nächsten Lauf direkt mehr Gedanken wie man das beste Tunnelsystem anlegen kann. Zum Testen steht übrigens auch eine kostenlose Demo zur Verfügung. Das Spiel kostet zur Zeit andererseits auch nur 79 Cent (viel falsch machen kann man bei dem Preis nicht).
Bela Borsodi, ein österreichischer Designer und Fotograf, der in New York lebt, ist bekannt für seine surreale Inszenierung von Kleidungsstücken und Accesoires im Raum.
Borsodi über seine Arbeit:
I love making things and putting things in an unusual context incorporating various visual languages coming from art and graphic design – eroticism is also a fascination of me that I love exploring.
Durch den vorherigen Post über GLENNZ bin ich bei Despair Inc. gelandet. Diese gute Firma betreibt seit über 10 Jahren erfolgreich ihre eigenen Produktlinien: von Gläsern über Shirts bis Poster ist alles dabei. Gemeinsam haben die Gegenstände eines: die Bekenntnis bzw. die Aufforderung zur Verzweiflung. Hier wird nichts unnötig verschönt, gut geredet oder optimistisch betrachtet. Life sucks, eat this!
Ein schönes Beispiel sind die „Demotivation Posters“:
"Beratung – wenn Du nicht Teil der Lösung bist, kannst Du auch gutes Geld machen, wenn Du das Problem am Leben hältst"
"Komplimente – wenn Du nach ganz oben willst, musst du erstmal ganz unten reinkriechen"
"Motivation – falls ein schönes Poster mit einem süßen Spruch Dich aufheitern kann, hast du sehr wahrscheinlichen einen einfachen Job. Einen Job, den sicher bald Roboter machen werden."
Nette Story zu der Firma: Laut Wikipedia hat sich Despair Inc. den schmollenden Smiley als Markenzeichen eintragen lassen und wollte angeblich alle verklagen, die ihn jemals benutzt haben.
Die Motive fangen bei lustig an und hören bei nerdy auf: fliegende WC-Enten, Pizzaschachteln der Dharma Initiative (ein Hallo an alle Lost-Freunde) oder Darth Vader, der seine Hecke in Todesstern-Form zurecht stutzt … Aus einem Hobby wurde eine Profession. Mit der Hilfe von Despair Inc. (ebenfalls eine besuchenswerte Seite) fanden dann die Shirts ihren Weg in die wunderbaren USofA.
Was der gute Herr GLENNZ hier digitalisiert, sind wunderbar komisch Ideen – verpackt in einem reduzierten comichaften Stil. Wo kriegt man in Deutschland die Shirts her? Ich will Chainsaw-Hero werden!
Seit dem Hoch Ende der 90er ist es immer stiller geworden um Sugar Ray. Die alten Radiohits wie „Fly“ und „Every Morning“ gehen bestimmt nicht in die Musikgeschichte ein aber sind immernoch genauso hörbar wie damals. Die Band hatte seitdem zwar weiterhin Auftritte aber seit 2003 gab es nichts Neues mehr zu hören. Der eigentliche Grund dieses Postings ist jedoch ein Zitat aus dem Interview mit Mark McGrath, das ich im amerikanischen Rolling Stone entdeckt habe:
We know what we’re doing. It’s guys from the beach who grew up and got lucky, snuck in the back door of the record industry and sold some records. At the end of the day, we wrote some good songs. We’re certainly not the most talented guys, and I can barely sing, but how about two thumbs up for just having fun?
Allein für diesen Spruch würde ich eine viertel Stunde investieren um in die neuen Songs wenigstens mal reinzuhören. Meine Einschätzung:
Wertvoller Beitrag für die Musikwelt? Nein.
Nette Hintergrundmukke für einen Sommerabend? Ja.
Das neue Musik-Video von Coldplay ist draußen! Neu ist hier aber eher relativ, da die Single „Strawberry Swing“ bereits im September ausgekoppelt, das Video aber erst jetzt fertiggestellt wurde. Was da so lange gedauert hat zeigt der Trailer bereits mehr als deutlich …
Zur Zeit gibt es eine ansehnliche Vollversion nur bei Babelgum (ein Youtube-Link wird nachgereicht).
Das verantwortliche Designbüro Shynola veröffentlicht mit diesem Clip die erste Arbeit nach dem Tod eines der Team-Mitglieder (Oktober 2008).
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